
Thermal Break Technology in Aluminium Profiles - Leitfaden.
How thermal break strips improve aluminium profile performance. Polyamide PA66 technology, U-value improvements and condensation prevention.
Thermische Trennung ist ein Schlüsselthema bei Aluminium-Konstruktionen — besonders bei Wintergärten, Kaltwintergärten und verglasten Pergolen.
Was ist eine thermische Trennung?
Aluminium ist ein hervorragender Wärmeleiter — 200× besser als Holz. Ohne thermische Trennung leitet ein Aluminium-Profil die Außentemperatur direkt nach innen: Im Winter kühlt die Innenseite stark ab (Kondenswasser, Wärmeverlust), im Sommer heizt sie sich auf.
Die Lösung: Ein Isoliersteg aus Polyamid (PA 6.6 mit 25 % Glasfaser) unterbricht den Wärmefluss zwischen Außen- und Innenschale des Profils. Diese Technik wird als „thermische Trennung" oder „Wärmedämmung" bezeichnet.
Wann ist thermische Trennung nötig?
Warmwintergarten: Zwingend erforderlich. Ohne thermische Trennung erfüllt das Dachprofil nicht die Anforderungen des Gebäudeenergiegesetzes (GEG/EnEV). Uw-Werte von 0,8–1,4 W/m²K sind nur mit thermisch getrennten Profilen erreichbar.
Kaltwintergarten: Nicht zwingend, aber empfehlenswert. Thermische Trennung reduziert Kondenswasserbildung an der Innenseite der Profile deutlich.
Offene Pergola / Lamellendach: Nicht erforderlich. Bei offenen Konstruktionen findet kein nennenswerter Wärmeaustausch über die Profile statt — die Umgebungsluft ist ohnehin gleich temperiert.
ZIP-Screens und Glasschiebewände: Thermische Trennung im Rahmen ist sinnvoll, wenn die Verglasung als Witterungsschutz dient und Kondensat vermieden werden soll.
Isoliersteg-Technologie
Moderne Isolierstege bestehen aus PA 6.6 mit 25 % Glasfaseranteil — ein hochfester Kunststoff, der die thermische Leitfähigkeit des Profils um den Faktor 1.000 reduziert. Die Stege werden im Einroll- oder Einschiebeverfahren mit den Aluminium-Schalen verbunden.
Fazit
Thermische Trennung ist entscheidend für geschlossene Räume (Wintergarten). Für offene Pergolen und Lamellendächer ist sie nicht erforderlich — hier zählen Materialqualität, Statik und Beschichtung.
Funktionsweise des Thermischen Trennungsprinzips
Bei Aluminiumkonstruktionen in beheizten oder klimatisierten Umgebungen kann die hohe Wärmeleitfähigkeit des Aluminiums (circa 200 W/mK) zu unerwünschten Wärmebrücken führen. Die thermische Trennung unterbricht den Wärmefluss durch Einfügen von Polyamid-Stegen (PA 6.6 mit 25% Glasfaserverstärkung) zwischen Innen- und Außenprofil.
Diese Technologie ist besonders relevant bei Wintergärten und geschlossenen Veranda-Systemen, bei glasgefüllten Geländersystemen in beheizten Gebäuden und bei Fassadenanschlüssen von Terrassenüberdachungen an gedämmte Außenwände.
Wärmedurchgangskoeffizient (U-Wert)
Der U-Wert beschreibt den Wärmeverlust durch ein Bauteil. Für Wintergärten in Deutschland fordert die Energieeinsparverordnung (GEG) einen maximalen U-Wert von 1,3 W/m²K für Dachverglasungen und 1,4 W/m²K für senkrechte Verglasungen. Aluminium-Rahmenprofile mit thermischer Trennung erreichen U-Werte von 1,2 bis 2,0 W/m²K — vergleichbar mit hochwertigen Kunststoff- und Holzprofilen, aber bei deutlich höherer Stabilität und Lebensdauer.
Anwendung in PONARC-Systemen
Die Luxa Vetra WG Veranda ist in Varianten mit und ohne thermische Trennung verfügbar. Für ganzjährig beheizte Wintergärten empfehlen wir die thermisch getrennte Ausführung in Kombination mit Isolierverglasung. Für überdachte Terrassen ohne Heizung ist die Standardausführung ausreichend. Konfigurieren Sie Ihre Veranda im 3D-Konfigurator.
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