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Wind and Snow Load Engineering for Outdoor Structures - Leitfaden
·9 Min. Lesezeit

Wind and Snow Load Engineering for Outdoor Structures - Leitfaden.

Understanding EN 1991 wind and snow load calculations for pergolas, carports and outdoor structures across European climate zones.

Wer eine Pergola, einen Carport oder eine Terrassenüberdachung plant, muss die statischen Anforderungen des Standorts berücksichtigen. In Europa regelt die Normenreihe EN 1991 (Eurocode 1) die Einwirkungen auf Tragwerke — einschließlich Wind- und Schneelast.

Windlasten nach EN 1991-1-4

Die Windlast hängt von drei Faktoren ab: Windzone (Grundwindgeschwindigkeit), Geländekategorie (offenes Feld, Vorstadt, Stadtzentrum) und Gebäudehöhe. In Deutschland variiert die Grundwindgeschwindigkeit zwischen 22,5 m/s (Zone 1, Süddeutschland) und 30 m/s (Zone 4, Nordseeküste).

Für eine Pergola in 5 m Höhe in Windzone 2, Geländekategorie III (Vorstadt) ergibt sich ein charakteristischer Winddruck von ca. 0,5–0,7 kN/m². Hochwertige Pergolensysteme wie die Luxa Sereno 700 sind für Windgeschwindigkeiten bis 130 km/h ausgelegt — das entspricht Windstärke 12 (Orkan).

Schneelasten nach EN 1991-1-3

Die Schneelast wird anhand der Schneelastzone und der Geländehöhe bestimmt. In Deutschland gilt:

Zone 1 (Norddeutsches Tiefland): 0,65 kN/m² (ca. 65 kg/m²). Zone 2 (Mittelgebirge): 0,85 kN/m² (ca. 85 kg/m²). Zone 3 (Alpenvorland): 1,10 kN/m² (ca. 110 kg/m²). Zone 4 (Hochalpen): Individuelle Berechnung.

Die Luxa Sereno 700 ist standardmäßig für 150 kg/m² Schneelast ausgelegt — das deckt die Zonen 1–3 vollständig ab. Für höhere Lagen sind verstärkte Profile oder zusätzliche Stützen möglich.

Warum Statik-Nachweise wichtig sind

Günstige Pergolen aus dem Baumarkt oder Online-Handel werden oft ohne standortbezogene Statik verkauft. Das bedeutet: Im Schadensfall (Sturm, Schneelast) greift keine Gewährleistung, und die Versicherung kann die Regulierung verweigern.

Seriöse Hersteller wie PONARC liefern zu jedem Projekt eine EN 1991-konforme statische Berechnung — inklusive Windlast, Schneelast und Fundamentdimensionierung für den konkreten Standort.

Empfehlung

Verlangen Sie vor dem Kauf immer einen Statik-Nachweis nach EN 1991 für Ihren Standort. Prüfen Sie die zulässige Schneelast (mindestens 100 kg/m² für Mitteleuropa) und die Windbeständigkeit (mindestens 100 km/h). Eine korrekte Statik schützt nicht nur Ihre Investition, sondern auch Ihre Familie.

Windlastberechnung nach Eurocode

Die Windlast auf Terrassenüberdachungen wird nach EN 1991-1-4 in Verbindung mit dem nationalen Anhang DIN EN 1991-1-4/NA berechnet. Die maßgebenden Parameter sind die Windzone (1 bis 4 in Deutschland), die Geländekategorie (Binnenland, Küste, Gebirge), die Gebäudehöhe und die Konstruktionsform.

Der resultierende Geschwindigkeitsdruck qb variiert von 0,32 kN/m² (Windzone 1, Binnenland) bis 1,1 kN/m² (Windzone 4, Küste). Für Terrassenüberdachungen kommen zusätzliche aerodynamische Beiwerte (cp) zur Anwendung, die Sog- und Druckkräfte auf Dach und Wände berücksichtigen.

Schneelastberechnung nach Eurocode

Die Schneelast wird nach EN 1991-1-3 mit dem nationalen Anhang DIN EN 1991-1-3/NA bestimmt. Deutschland ist in fünf Schneelastzonen eingeteilt, die charakteristische Schneelast auf dem Boden (sk) variiert von 0,65 kN/m² in Zone 1 bis über 4,0 kN/m² in den alpinen Sonderzonen. Für geneigt Dächer (wie Pergola-Lamellen) wird die Dachlast mit dem Formbeiwert μ berechnet.

Statische Dimensionierung bei PONARC

PONARC erstellt für jedes Projekt eine individuelle statische Berechnung, die alle relevanten Lastfälle berücksichtigt: Eigengewicht der Konstruktion, Schneelast nach Standort, Windlast nach Standort und Exposition sowie eventuelle Sonderlasten (Begrünung, Solarpaneele). Die Ergebnisse werden in einem vollständigen Standsicherheitsnachweis dokumentiert, der für die Baugenehmigung verwendbar ist. Konfigurieren Sie Ihre Pergola im 3D-Konfigurator.

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